Ekliptik
Die Ekliptik ist die scheinbare Jahresbahn der Sonne am Himmel, gemessen von der Erde aus. Sie bildet die Grundlage des astrologischen Tierkreises und gibt an, in welchem Sternzeichenbereich sich Sonne, Mond und Planeten zu einem bestimmten Zeitpunkt befinden.
Was ist die Ekliptik?
Die Ekliptik bezeichnet die Ebene, in der die Erde die Sonne umkreist — und damit gleichzeitig die scheinbare Bahn, die die Sonne im Laufe eines Jahres am Sternenhimmel zurückzulegen scheint, wenn man sie von der Erde aus beobachtet. Der Begriff stammt vom griechischen ekleipsis (Verfinsterung), da Sonnenfinsternisse immer dann auftreten, wenn Sonne und Mond sich auf oder nahe dieser Linie treffen.
Die Ekliptik ist das Rückgrat der westlichen Astrologie. Entlang dieser gedachten Linie sind die zwölf Tierkreiszeichen angeordnet, die jeweils einen Abschnitt von 30 Grad umfassen. Da sich auch Mond und Planeten nahezu in derselben Ebene bewegen, lassen sich ihre Positionen im Horoskop immer in Bezug auf die Ekliptik angeben.
Ekliptik und Himmelsäquator
Die Ekliptik ist gegenüber dem Himmelsäquator um etwa 23,5 Grad geneigt — dieser Winkel entspricht der Erdachsenneigung und ist der Grund für unsere Jahreszeiten. Die beiden Schnittpunkte von Ekliptik und Himmelsäquator markieren die Frühlings- und Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche, die in der Astrologie als Beginn von Widder (0°) und Waage (180°) definiert sind.
Wer mehr über den Aufbau des astrologischen Systems erfahren möchte, empfiehlt sich unser Einstiegsartikel Einführung in die Astrologie.