Ost- und Westgruppe

Die Qua-Zahlen werden im Feng-Shui der Kompassschule in zwei Gruppen eingeteilt: die Ostgruppe (Zahlen 1, 3, 4, 9) und die Westgruppe (Zahlen 2, 6, 7, 8). Jede Gruppe hat vier günstige und vier ungünstige Himmelsrichtungen, die sich nicht überschneiden. Keine der beiden Gruppen ist besser oder schlechter – sie sind schlicht verschieden.

Was sind Ost- und Westgruppe?

Sobald du deine persönliche Qua-Zahl (Ming Gua) kennst, öffnet sich das nächste Kapitel der Kompassschule: die Einteilung in Ost- und Westgruppe. Diese Zuordnung bündelt die neun Qua-Zahlen in zwei Cluster mit jeweils vier günstigen Himmelsrichtungen – und macht damit die persönliche Feng-Shui-Praxis im Alltag handhabbar.

Die Ostgruppe

Zur Ostgruppe gehören die Qua-Zahlen 1, 3, 4 und 9. Ihre günstigen Himmelsrichtungen sind:

Die Westgruppe

Zur Westgruppe gehören die Qua-Zahlen 2, 6, 7 und 8. Ihre günstigen Himmelsrichtungen sind:

Keine Gruppe ist besser

Ein häufiges Missverständnis: Die Ostgruppe klingt vielleicht dynamischer, die Westgruppe stabiler – doch keine der beiden ist der anderen überlegen. Es geht schlicht darum, die eigene Gruppe zu kennen und Schlafen, Arbeiten oder Entspannen möglichst in den günstigen Richtungen zu verorten. Interessant wird es, wenn zwei Menschen mit unterschiedlicher Gruppenzugehörigkeit einen Haushalt teilen – dann braucht es Kompromisse und Kreativität, um es für beide so angenehm wie möglich zu gestalten.

Die Gruppe allein sagt noch nichts darüber aus, wie stark oder schwach die einzelnen Richtungen wirken – dafür braucht es die genauere Betrachtung der vier günstigen und vier ungünstigen Richtungen, die jeder Qua-Zahl individuell zugeordnet sind.

Deine Qua-Zahl berechnen

Aus Geburtsjahr und Geschlecht ergibt sich deine persönliche Qua-Zahl — und damit vier Himmelsrichtungen, die traditionell als günstig für dich gelten. Im Rechner kannst du sie direkt bestimmen. Die Rechnung läuft in deinem Browser; dein Geburtsdatum wird nicht übertragen und nicht gespeichert.

Was tue ich, wenn mein Partner zur anderen Gruppe gehört?

Das ist in vielen Haushalten die Realität und kein Problem, das sich nicht lösen ließe. Manche Räume – etwa das Arbeitszimmer – lassen sich individuell ausrichten. Im gemeinsamen Schlafzimmer kann man schauen, welche Richtung einen guten Kompromiss darstellt, oder die Bettseiten bewusst wählen. Feng-Shui ist kein Alles-oder-nichts-System, sondern ein Werkzeug zum schrittweisen Optimieren.

Reicht die Gruppenkenntnis für die Feng-Shui-Praxis aus?

Die Ost-/Westgruppe ist ein guter Einstieg und gibt eine erste Orientierung. Für eine tiefere Analyse – etwa welche der vier günstigen Richtungen besonders für Gesundheit, Beziehungen oder Erfolg stehen – schaut man sich die individuellen Qua-Zahlen und ihre spezifischen Richtungszuordnungen genauer an. Die Gruppe ist sozusagen der erste Schritt, nicht der letzte.