Vollmond

Beim Vollmond steht der Mond der Sonne gegenüber und wird vollständig beleuchtet — er erscheint als leuchtende Scheibe am Nachthimmel. Astrologisch gilt der Vollmond als Höhepunkt und Klärungsmoment des monatlichen Mondzyklus, an dem Spannungen und Erkenntnisse an die Oberfläche kommen.

Was ist der Vollmond?

Der Vollmond tritt auf, wenn Mond und Sonne in Opposition stehen — also exakt 180 Grad voneinander entfernt sind. Die Erde befindet sich zwischen beiden, und die uns zugewandte Mondseite wird vollständig von der Sonne beschienen. Er ist die hellste Phase im Mondzyklus und markiert exakt dessen Mitte.

In der Astrologie steht der Vollmond für Höhepunkt, Sichtbarkeit und Auflösung. Was beim vorangegangenen Neumond als Absicht gesät wurde, zeigt nun erste Früchte — oder offenbart, wo Anpassungen nötig sind. Da Sonne und Mond beim Vollmond in gegenüberliegenden Tierkreiszeichen stehen, entsteht eine Polaritätsspannung, die zur Auseinandersetzung einlädt. Ein Vollmond in der Waage bei einer Sonne im Widder etwa beleuchtet das Spannungsfeld zwischen Eigeninteresse und Beziehungsbedürfnis.

Vollmond und emotionale Intensität

Viele Menschen berichten, rund um den Vollmond intensiver zu träumen, weniger gut zu schlafen oder emotional aufgewühlter zu sein. Einige Studien deuten auf leichte Schlafveränderungen hin, ein eindeutiger wissenschaftlicher Konsens fehlt jedoch. Astrologisch wird empfohlen, den Vollmond bewusst zu nutzen: als Moment des Innehaltens, der Dankbarkeit und des bewussten Loslassens.

Mehr zur astrologischen Bedeutung der Tierkreiszeichen, in denen Vollmonde stattfinden, findest du im Artikel Die Tierkreiszeichen.

Was ist ein Supermond?

Ein Supermond tritt auf, wenn Vollmond und der erdnächste Punkt der Mondbahn (Perigäum) zusammenfallen. Der Mond erscheint dann bis zu 14 % größer und heller. Astrologisch wird seine Intensität als verstärkt betrachtet.

Wie unterscheiden sich Neumond und Vollmond astrologisch?

Der Neumond steht für Beginn und Intention, der Vollmond für Höhepunkt und Klärung. Beide sind Schaltstellen im 29,5-tägigen Lunationszyklus, aber mit entgegengesetzter Energie.