Triggerschmerz bezeichnet den emotionalen Schmerz, der entsteht, wenn eine gegenwärtige Situation, ein Wort oder ein Verhalten alte, unverarbeitete Wunden aus der Vergangenheit aktiviert. Er fühlt sich oft unverhältnismäßig intensiv an – weit stärker, als die aktuelle Situation es eigentlich rechtfertigen würde. Das Erkennen von Triggerschmerz kann ein erster wichtiger Schritt auf dem Weg zur inneren Heilung sein.
Schattenarbeit ist ein psychologischer Prozess, der auf dem Konzept des Schattens von C.G. Jung basiert. Dabei setzt du dich bewusst mit verdrängten, abgelehnten oder unbewussten Persönlichkeitsanteilen auseinander, um sie zu integrieren und dadurch innere Ganzheit zu fördern.
Reparenting (deutsch: Selbst-Elternschaft) bezeichnet den Prozess, sich als Erwachsener jene emotionalen Bedürfnisse selbst zu erfüllen, die in der Kindheit unbefriedigt blieben. Es geht darum, sich selbst gegenüber die fürsorgende, grenzsetzende Präsenz zu werden, die man als Kind vielleicht vermisst hat.
Die ACE-Studie (Adverse Childhood Experiences) ist eine der bedeutendsten Längsschnittstudien zur Wirkung belastender Kindheitserfahrungen auf die Gesundheit im Erwachsenenalter. Sie liefert wichtige Hinweise auf den Zusammenhang zwischen frühen Traumata und langfristigem Wohlbefinden.
Die Schema-Therapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der kognitive Verhaltenstherapie mit tiefenpsychologischen und erlebnisorientierten Methoden verbindet. Sie wurde entwickelt, um tief verwurzelte, lebensbeeinträchtigende Denk- und Verhaltensmuster – sogenannte Schemata – zu verstehen und zu verändern.
Internal Family Systems (IFS) ist ein psychologisches Modell und therapeutischer Ansatz, der davon ausgeht, dass unsere Psyche aus verschiedenen inneren Anteilen oder Teilpersönlichkeiten besteht. Ziel ist es, Harmonie zwischen diesen Anteilen herzustellen und Zugang zum sogenannten Selbst zu finden.
Komplexes Trauma, auch als C-PTSD (Complex Post-Traumatic Stress Disorder) bezeichnet, entsteht durch wiederholte, oft anhaltende traumatische Erfahrungen – häufig in der Kindheit. Es unterscheidet sich von der klassischen PTBS durch zusätzliche Auswirkungen auf Selbstbild, Emotionsregulation und Beziehungsfähigkeit.
Das Innere Kind ist ein psychologisches Konzept, das die Summe kindlicher Erfahrungen, Gefühle, Bedürfnisse und Glaubenssätze beschreibt, die in uns fortleben. Es beeinflusst unbewusst, wie wir Beziehungen gestalten, auf Stress reagieren und uns selbst gegenüberstehen.
Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über uns selbst, andere Menschen und die Welt, die meist in der Kindheit entstehen. Sie prägen unbewusst, wie wir Situationen wahrnehmen, bewerten und auf sie reagieren. Viele dieser inneren Überzeugungen sind hilfreich – andere können uns einschränken und belasten.
Innere Anteile sind verschiedene psychische Teilpersönlichkeiten, die in uns wirken – jede mit eigenen Gefühlen, Überzeugungen und Verhaltensweisen. Das Konzept stammt aus modernen psychologischen Ansätzen wie dem Internal Family Systems Modell und kann helfen, innere Konflikte besser zu verstehen.
Der innere Erwachsene ist ein psychologisches Konzept, das jenen Teil in uns beschreibt, der mit Besonnenheit, Selbstverantwortung und Mitgefühl handeln kann. Er steht dem verletzten inneren Kind gegenüber und kann als innere Ressource gestärkt werden.
Das Schattenkind ist ein psychologisches Bild für jenen Teil in uns, der Wunden, Ängste und einschränkende Glaubenssätze aus der Kindheit trägt. Es repräsentiert das verletzte, oft verborgene innere Kind und beeinflusst unbewusst unsere Reaktionen im Erwachsenenleben.
Das Sonnenkind ist das Gegenstück zum Schattenkind und repräsentiert jenen inneren Anteil, der unsere Stärken, positiven Erfahrungen und ureigene Lebensfreude trägt. Es steht für das unbeschwerte, neugierige und liebevolle Kind, das in uns lebt.
Bindungsstile beschreiben typische Muster, wie Menschen emotionale Nähe und Beziehungen gestalten – geprägt durch frühe Erfahrungen mit Bezugspersonen. Die Bindungsforschung unterscheidet im Wesentlichen vier Stile: sicher, ängstlich, vermeidend und desorganisiert.
Alte Wunden, die uns heute noch begleiten – Innere-Kind-Arbeit kann helfen, sie sanft zu verstehen und zu verwandeln.
Reparenting bedeutet, sich selbst das nachzugeben, was in der Kindheit gefehlt hat – Geborgenheit, Grenzen, Fürsorge. Wie das gelingt.
Warum wählst du immer wieder ähnliche Partner? Dein inneres Kind könnte die Antwort kennen – und den Weg zur Veränderung.
Zurückweisung, Verlassenwerden, Demütigung – die 5 Wunden des inneren Kindes prägen uns tief. Erkenne, welche Verletzung dich begleitet.
Das innere Kind ist mehr als eine Metapher – entdecke, was dahintersteckt und warum es dein Leben heute noch beeinflussen kann.